30 Tage ohne Börse

30 Tage ohne Börse als Herausforderung
30 Tage ohne Börse - die Challenge

Die Challenge – 30 Tage ohne Börse

Im heutigen Beitrag möchte ich auf eine Herausforderung eingehen, die ich von einem guten Freund erhalten habe und der ich mich im Monat Oktober stellen werde. Er meinte für mich wäre es völlig unmöglich 30 Tage ohne Börse aus zukommen (Ja ich weiß, der Oktober hat 31 Tage aber es heißt nun einmal 30 Tage Challenge). Und großmaulig wie ich bin, habe ich ihm natürlich sofort Contra gegeben und die Herausforderung angenommen. Was sind schon 30 Tage. Gar kein Problem!

30 Tage – 720 Stunden – 43200 Minuten

und 2592000 Sekunden. Hm, hört sich jetzt im Nachhinein vielleicht doch länger an als gedacht. Seit ich meine aktive Zeit als Trader beendet habe, war ich stets ein Verfechter der These, das Abstand von der Börse und dem ständigen Blick auf die aktuellen Aktienkurse etwas gutes sei. Schließlich kann diese Sucht auch schnell zu unüberlegten und im Nachhinein äußerst teuren Fehlern führen (eigene Erfahrung!). Gleichzeitig weiß ich natürlich was Leidenschaft für das Thema Aktien und Börse bedeutet und wie spannend es ist regelmäßig die neuesten News zu lesen. Aber sei es drum. Ich habe es angekündigt und jetzt muss ich auch entsprechend liefern! Da ich aber nach wie vor diesen Blog für euch weiterführen möchte, muss ich kurz noch etwas zu den „Spielregeln“ sagen.

Die „Spielregeln“

Es ist mir verboten für 30 Tage in mein Depot zu schauen bzw. zu handeln. Desweiteren darf ich nicht aktiv die aktuellen Kurse checken. Finanzportale und Apps sind also Tabu. (Apps wurden zur Sicherheit sogar deinstalliert! Ihr seht ich nehme das ernst und will erst gar nicht in die Versuchung kommen).
Der Zugriff auf Facebookgruppen ist ebenfalls nicht erlaubt mit einer Ausnahme. Sofern ich einen selbst verfassten Beitrag teilen möchte, oder auf einen dazu abgegebenen Kommentar antworte, zählt das nicht als Regelverstoß! Des Weiteren darf ich auch neue Beiträge für den eigenen Blog und den Aktiennewsletter posten sofern ich dazu keinen Bezug zu den aktuellen Kursständen der Märkte (Dax, Dow, S&P) nehme. Für die Aktienempfehlung im Newsletter greife ich auf meine persönliche Watchlist zurück ohne detailliert deren aktuellen Stand zu prüfen und ohne dabei noch großen Bezug zu möglichen Veränderungen zu nehmen. Diese Werte sind aktuell ein Kauf und bleiben es auch bei möglicherweise noch tieferen Kursen.
Die 30 Tage ohne Börse Challenge ist also zugegebener Maßen etwas abgeschwächt, aber wer mich kennt, der weiß wie schwierig das ganz für mich wird. Jetzt zum Wetteinsatz.

Der Wetteinsatz

Worum geht es? Eine gerechtfertigte Frage, denn schließlich wäre die Challenge ja ohne entsprechenden Einsatz langweilig. Aus diesem Grund haben wir uns dazu Folgendes überlegt. Sofern ich gewinne (wovon ich natürlich fest überzeugt bin!), darf mein guter Kumpel 500€ an eine gemeinnützige Organisation meiner Wahl spenden + mich ins Steakhouse einladen. Falls ich verlieren sollte (völlig unmöglich!), dann werde ich im Gegenzug den selben Betrag an eine Organisation seiner Wahl spenden und in den sauren Apfel beißen müssen und die Steakhouserechnung zahlen dürfen.

Was denkt ihr, ist das zu schaffen?

Abstand heißt nicht Stillstand. Fortbildung in finanziellen Dingen ist natürlich erlaubt. Die besten Emfpehlungen für diese Woche sind das neue Buch von Thomas Gebert und die Value Investor Ausbildung.

Vielen Dank für die Aufmerksamkeit und drückt mir die Daumen. Ich will mein Gratissteak!

 




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