Anzeichen für einen Bärenmarkt Teil 2

4. Eine sinkende Advanced-Decline-Linie

Die Advanced-Decline-Linie (ADL) wird als Zeitreihe der kumulierten täglichen Differenzen zwischen der Anzahl gestiegener und der Anzahl gefallener Aktien berechnet. Im Klartext: Die ADL steigt wenn mehr Aktien im Gesamtmarkt ansteigen als fallen. Das sollte in Bullenmärkten auch der Fall sein und kann als trendbestätigend interpretiert werden. Wenn allerdings der Aktienmarkt weiter ansteigt und die ADL gleichzeitig sinkt, dann wird ein steigender Gesamtmarkt nur noch von wenigen Aktien getragen. Diese Problematik war beispielsweise schon Ende 2015 zu erkennen als die berühmten FANG Aktien (Facebook, Amazon, Netflix und Google) die wesentlichen Trendtreiber waren obwohl ein Großteil der S&P 500 Werte bereits im Abwärtstrend war. (Wichtig, es handle sich hier lediglich um einen Indikator der nicht automatisch sofort short trades rechtfertigt)

5. Die Inflation zieht an

Steigt die Inflation in Zukunft an werden die Notenbanken nach und nach gezwungen sein ihre expansive Geldpolitik zurückzufahren und die Zinsen langsam wieder anzuheben. Steigende Zinsen sind aber bekanntlich Gift für die Aktienmärkte die derzeit immer noch mit massiven Geld geflutet sind. Risikoreichere Anlagen würden dann automatisch zurückgefahren. Interessant ist hier der Zusammenhang zwischen dem Zinsniveau und Finanzwerten. Bankaktien zählen bekanntlich zu den größten Nutznießern höherer Zinsen. Aber mal ehrlich machen wir uns nichts vor. Die Welt ist so hoch verschuldet, das stark steigende Zinsen auf absehbare Zeit äußerst unrealistisch erscheinen.

6. Eine Outperformance von Large Caps

In einem gesunden Bullenmarkt entwickeln sich kleinere Werte historisch betrachtet im Schnitt besser als große Werte. Sobald sich dieser Trend umkehrt nimmt das Risiko eines Bärenmarktes ebenfalls weiter zu.

7. Der absolut eindeutigste Indikator für einen bald beginnenden Bärenmarkt….

findet ihr hier

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