Dividende = Dividende?

Wo Depot eröffnen?

Was ist eine gute Dividende?

Hallo Dividenden-Investoren,

heute habe ich mal wieder die Zeit für einen hoffentlich spannenden Beitrag zum „Buzzwort“ des Jahres… unsere allseits geliebte Dividende. In Zeiten historisch niedriger Zinsen ist die Dividende eine allseits beliebte Alternative (nicht umsonst trägt meine Homepage diesen Namen 😉 )

Bei der Frage, ob wir in ein Unternehmen investieren sollen oder nicht setzen wir uns in der Regel mit verschiedenen Kriterien auseinander. Dazu gehören beispielsweise die Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells, die Financials (Bilanz, Gewinn,…) sowie die Bewertung.

Ein weiterer für uns entscheidender Grund ist die Dividende. Bei einer Rückbetrachtung des amerikanischen S&P 500, dem weltweit wichtigsten Index) lässt sich feststellen, das mehr als 40% der Gesamtrendite sei den 1930er Jahren aus Dividenden besteht. Kein Wunder also, dass so viele Investoren auf Dividenden schauen.

Dividendenrendite

Wenn wir über Dividenden reden, dann sprechen wir meist über Dividendenrenditen, also Dividende/aktuellen Aktienkurs. Das ist ein zweischneidiges Schwert, da die Rendite auch hoch sein kann, wenn der Aktienkurs stark gefallen ist, weil es dem Unternehmen schlecht geht. Dann ist es oftmals nur noch eine Frage der Zeit, bis die Dividende gekürzt wird, was in der Regel zu weiteren Kursverlusten führt.

Regel Nr1 ist also schon einmal:

„die aktuelle Dividendenrendite für sich allein ist noch kein ausreichender Investitionsgrund“

Ebenso wichtig ist meiner Meinung nach das Dividendenwachstum. Zum einen ist eine stetig wachsende Dividende ein guter Inflationsschutz (auch wenn das aktuell wohl kein Thema sein dürfte).
Zum anderen ist es auch ein Zeichen seitens des Managements (dieses schlägt die Ausschüttungshöhe vor) dass die Zukunft positiv eingeschätz wird. Drittens können wir als Anleger die Rendite auf unser eingesetzes Kapital risikofrei „hebeln“. Hier erwähne ich gerne das Beispiel von meinem guten Freund Warren (Buffett), der auf seine 1988 erworbenen Coca Cola Aktien heute über 40% Rendite pro Anno kassiert – kein so schlechter Deal wie ich finde.

Regel Nr2 ist also:

Wir möchten eine eine stetig wachsende Dividende sehen

Wars das?

Noch nicht ganz. Aber ich fasse mich kurz – versprochen. Ich weiß ja, dass wir alle wenig Zeit haben ;). Ein weiterer wichtiger Faktor für die Dividenden bzw. für deren Nachhaltigkeit ist auch die Entwicklung der Bilanz, genauer gesagt des Verschuldungsgrads. Je stärker ein Unternehmen verschuldet ist, desto höher ist logischerweise auch der Zinsaufwand den es an seine Gläubiger zahlen muss. Und die werden nun einmal immer vor uns Aktionären bedient. Wenn das Unternehmen sich also extrem hoch verschuldet, dann sollten wir als Aktionäre sehr vorsichtig sein.

Regel Nr3 ist also:

Wir wollen keine zu hohe Verschuldung

Darüber hinaus existieren natürlich noch weitere Faktoren, die wir als Investoren berücksichtigen können/sollten. Daher ist dieser Beitrag natürlich nur ein Einblick. Dennoch hoffe ich, der Blogbeitrag hat euch gefallen und wir sehen uns spätestens im nächsten Post wieder. Beste Güße und hoffentlich bis bald.

Wer noch mehr wissen will sollte sich hier umschauen. Dort findet ihr die besten Tipps vom Orakel von Omaha persönlich.

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